Neuraltherapie

Neuraltherapie

Die Neuraltherapie nach Huneke

Die Neuraltherapie nach Huneke hat ein ähnliches zentrales Postulat wie die Osteopathie aufgestellt:

„Fast jede Erkrankung des Körpersystems verläuft unter wesentlicher Mitbeteiligung des vegetativen Nervensystems.“

Das vegetative Nervensystem steuert fast alle lebenswichtigen Körper- und Organfunktionen, wie z. B. Herzschlag, Atmung, Stoffwechsel und Verdauung. Das vegetative Nervensystem funktioniert als ein „hochvernetztes biokybernetisch arbeitendes Regulationssystem“.  (Hahn-Godeffroy). Der Pathologe Dr. Ricker hat schon 1932 die Art und Weise beschrieben, wie die kleinen Nervenfasern des Sympathikus mit denen alle Arterien im menschlichen Körper versorgt sind auf den Blutfluss innerhalb der Gefäße steuernd einwirkt. Ist der Tonus des Sympathikus auf Dauer zu hoch reguliert wird die Gewebedurchblutung gestört. Verbleibt das Körpersystem in diesem Zustand von erhöhtem fight or flight (Kämpf/Flucht-Reflex), verschlechtert sich die Gewebedurchblutung weiter. Durch die Störungen der Gewebefunktion können Krankheitszustände des menschlichen Körpers auftreten. Die primäre Anwendung der Neuraltherapie besteht somit nicht im Einbringen eines Lokalanästhetikums (Procain) in den menschlichen Körper, sondern in der Beeinflussung und Regulation des vegetativen Nervensystems (Sympathikus/Parasympathikus).

Ich setzte die Neuraltherapie hauptsächlich zur Entstörung von Gewebenarben ein,

wenn diese sich als Störfeld darstellen und die Regeneration des Körpersystems behindern und als eine weitere Möglichkeit zur Segmenttherapie und zur Behandlung der Headschen Zonen.

Die Neuraltherapie kommt als Einzelbehandlung oder in Kombination mit Osteopathie/Chirotherapie und Ohrakupunktur zur Anwendung.
 
 
 
 
Die hier vorgestellten Diagnose- und Behandlungsmethoden sind Verfahren der naturheilkundlichen Erfahrungsmedizin, die nicht zu den allgemein anerkannten Methoden im Sinne einer Anerkennung durch die Schulmedizin gehören. Alle getroffenen Aussagen über Eigenschaften und Wirkungen sowie Indikationen der vorgestellten Verfahren beruhen auschließlich auf Erkenntnissen und Erfahrungswerten, die von der herrschenden Schulmedizin nicht geteilt werden.