Orthomolekular Therapie

Orthomolekular Therapie

Was ist Orthomolekular Therapie?

Die Orthomolekular Therapie ist eine alternativmedizinische Behandlung- Methode. Der amerikanische Biochemiker und 2-fache Nobelpreisträger Linus Pauling formulierte Anfang der 60er Jahre eine einfache und verständliche Definition:

„Orthomolekulare Medizin ist die Erhaltung guter Gesundheit und die Behandlung von Krankheiten durch Veränderung der Konzentration von Substanzen im menschlichen Körper, die normalerweise im Körper vorhanden und für die Gesundheit erforderlich sind.“

Was meinte Pauling damit?

Schon vor über 40 Jahren erkannte er, dass eine gezielte Nährstofftherapie, also die Verabreichung von lebensnotwendigen Nährstoffen in einer richtigen und ausreichenden Dosis zur Wiederherstellung bzw. Erhaltung der Gesundheit sorgt.

Orthomolekular Therapie setzt sich aus dem altgriechischen Wort orthós für „richtig“ und molekular vom lateinischen molecula für „Masse“ zusammen. Es geht also um die richtige Masse oder auch Menge. Aber von was? Im Fokus der Orthomolekulare Therapie steht die richtige Verwendung von körpereignen Nährstoffen wie Vitaminen, Aminosäuren, Mineralstoffen und Spurenelementen. Denn ein optimaler Gesundheitszustand kann nur erreicht werden, wenn alle körpereigenen Substanzen in der richtigen Menge und Kombination im Organismus vorhanden sind. Anders gesagt: Ein biochemisches Ungleichgewicht im Körper führt zu Krankheiten. Dieses Ungleichgewicht kann durch eine Nährstofftherapie im Rahmen einer orthomolekularn Therapie ausgeglichen werden.

Bei der Orthomolekularen Medizin gibt es kaum Nebenwirkungen. Sie wirkt ausschließlich über die Verstärkung der körpereigenen Selbsterhaltungskräfte. Wenn der Körper in einem optimalen, ausgeglichenen Zustand ist, kann er sich normalerweise selbst heilen. Viren und Bakterien werden dann einfacher abgewehrt, alle Organe funktionieren ausgezeichnet, Gewebeschäden können besser regenerieren. Kurz: Die Selbsterhaltungskräfte des Körpers funktionieren grandios.

Ein moderner Lebensstil und eine älter werdende Gesellschaft führen heute dazu, dass viele Menschen nicht ausreichend mit körpereigenen Nährstoffen versorgt sind. Die Orthomolekular Therapie setzt hier gezielt an: Optimal und individuell auf jeden Menschen angepasst.

 

Zelluläre Restitutions- und Präventivmedizin

Eine Infusionstherapie kann ein sinnvolles Werkzeug in der Naturheilkunde bzw. Orthomolekular Theapie darstellen. Leider ist bei oraler Medikation oft nicht klar, wie es um den Zustand der Darmschleimhäute und der darauf siedelnden Mikrobiota bestellt ist und wieviel von den verabreichten Wirkstoffen tatsächlich in den Zellen ankommt.
Doch was ist sinnvoll  zu injizieren und in welchen Mengen?
Fakt ist hochdosierte Einzelwirkstoffe kommen in der Natur so gut wie nicht vor. Sind schließlich in den meisten zur Heilung eingesetzten Pflanzen ganze Wirkstofforchester vorgefunden worden. Was uns die Praxis ebenfalls gelehrt hat, Stoffe, die im Blutserum nachweisbar sind, befinden sich noch lange nicht in den Zellen oder gar in den Mitochondrien.

 


 

Die hier vorgestellten Diagnose- und Behandlungsmethoden sind Verfahren der naturheilkundlichen Erfahrungsmedizin, die nicht zu den allgemein anerkannten Methoden im Sinne einer Anerkennung durch die Schulmedizin gehören. Alle getroffenen Aussagen über Eigenschaften und Wirkungen sowie Indikationen der vorgestellten Verfahren beruhen ausschließlich auf Erkenntnissen und Erfahrungswerten, die von der herrschenden Schulmedizin nicht geteilt werden.