Prinzipien der Osteopathie.

Prinzipien der Osteopathie.

Prinzip der Ganzheitlichkeit.

Das Prinzip der Ganzheitlichkeit definiert in der Osteopathie (Medizin) eine holistische Richtung. Der Mensch steht mit seinen untrennbaren Elementen Körper, Geist und Seele im Mittelpunkt seines sozialen Umfelds. Diese Denkart  geht von einer medizinischen Richtung aus, wie wir sie bei vielen anderen genialen Vordenkern,  z. B. bei Paracelsus, Hildegard von Bingen, Samuel Hahnemann und auch bei A.T. Still. (Begründer der Osteopathie) finden können.

 

Prinzip der Selbstheilungskraft.

Die Selbstheilungskraft  des menschlichen Organismus ist ein anderes gemeinsames Prinzip dieser medizinischen Richtung, Der Mensch steht sein ganzes Leben lang unter dem Einfluss von inneren und äußeren Reizen. Kann der Mensch auf dieses enorme Reizangebot adäquat reagieren und dabei sein eigenes Gleichgewicht halten, spricht man von Gesundheit. Es ist die Aufgabe des Osteopathen, diese Selbstheilungskräfte zu unterstützen und anzuregen. In vielen alternativmedizinischen Reiztherapien setzt der Behandler Reize (Afferenzen), auf die der  Körper reagieren soll. Ganz gleich ob dieses Reizangebot mit Osteopathie, Neuraltherapie, (Ohr)akupunktur oder einer anderen Therapiestrategie betrieben wird, ohne die Reaktionsmöglichkeit des menschlichen Körpers wäre jede medizinische Intervention unwirksam. Jedes Krankheitssymptom eines Menschen wird als ein Versuch des Körpers gesehen seine Selbstheilungskräfte zu stimulieren. Diese ur-menschliche Reaktions-Möglichkeit ist also weit mehr und wesentlich komplexer, als der so genannte Placebo-Effekt. Das Wissen und die Überzeugung, das die Selbstheilungskräfte des Menschen für den Rückgewinn der Gesundheit hauptsächlich in Betracht kommen, lassen den Behandler sehr bescheiden werden.

 

Prinzip der Interaktion zwischen Funktion und Struktur.

Das Symptom einer Krankheit ist die strukturelle Antwort auf eine veränderte Funktion. Funktion bestimmt Struktur. Anpassung des menschlichen Gewebes, z. B. an Mehrbelastung. Wird eine Gewebestruktur weniger benutz, wird sie abgebaut. Werden die Grenzen der Anpassungsmöglichkeit überschritten nimmt die Struktur (Gewebe) Schaden. Dieses dritte Prinzip der Osteopathie ist nicht Bestandteil aller alternativ medizinischen Anschauungen.

 

Gesetz der Arterie.

Dem Konzept des Flüssigkeitsprinzips wird in der Osteopathie eine große Bedeutung beigemessen. Die nervale Mikrozirkulation im Gewebe des menschlichen Körpers muss gewährleistet bleiben. Jede fasziale Gewebespannung ob traumatisch erworben oder aufgrund von chronischen Dysfunktionen kann die Mikrozirkulation im Körpergewebe stören. Viele osteopathischen Mobilisationstechniken haben die Verbesserung des Flüssigkeitsaustauschs im Gewebe im Fokus, dies scheint in Anbetracht der Tatsache das wir zu über 70% aus Flüssigkeit bestehen nur allzu praktisch.

 

 

 

Leben ist Bewegung.

Das letzte Prinzip der Osteopathie ist am spezifischsten auf die Osteopathie zugeschnitten. Über die  Mobilisation der unterschiedlichsten Körpergewebe werden die vier anderen Prinzipien in die osteopathische Heilkunst integriert.

 

" Wenn Leben Bewegung ist, warum suchen dann alle Osteopathen den still point?"

T.D.

 

 

Die hier vorgestellten Diagnose- und Behandlungsmethoden sind Verfahren der naturheilkundlichen Erfahrungsmedizin, die nicht zu den allgemein anerkannten Methoden im Sinne einer Anerkennung durch die Schulmedizin gehören. Alle getroffenen Aussagen über Eigenschaften und Wirkungen sowie Indikationen der vorgestellten Verfahren beruhen auschließlich auf Erkenntnissen und Erfahrungswerten, die von der herrschenden Schulmedizin nicht geteilt werden.