Rückenschmerzen

Rückenschmerzen

Fast jeder kennt sie, denn über 80 Prozent der Deutschen haben mindestens einmal im Leben Rückenschmerzen. In den meisten Fällen ist es nichts Ernstes. Trotzdem sind Rückenschmerzen, nach Grippalen Infekten, der zweithäufigste Grund für Arztbesuche und immer noch Grund Nr. 1 für Arbeitsausfälle. Laut aktuellem Gesundheitsbericht der Techniker Krankenkasse sind Fehlzeiten am Arbeitsplatz wegen Muskel- und Skeletterkrankungen immer noch auf dem „Siegerpodest“ platziert.

Das Volksleiden Nr. 1 kostet die Volkswirtschaft jährlich 50 Milliarden Euro. Dabei ist das oft chronisch verlaufende persönliche Leiden gar nicht berücksichtigt. Was steht hinter den Diagnosen unspezifisches Hals-, Brust- oder Lendenwirbelsäulensyndrom, degenerative Wirbelsäulen-Symptomatik oder Hexenschuss? In über 80 Prozent der Fälle sind diese Diagnosen erst einmal „nur“ Muskelverspannungen und die altersbedingten degenerativen Verschleißerscheinungen des Kapsel-Bandapparates der Wirbelsäule.

In der Studie "Faktencheck Rücken" der Bertelsmann Stiftung wird darauf hingewiesen, dass bildgebenden Verfahren, also Röntgen und MRT, bei unspezifischen Rückenbeschwerden häufig nicht geeignet sind, um die klinischen Beschwerden der Probanden dazustellen. So können Ärzte gerade mal bei höchstens 15 Prozent der Betroffenen eine spezifische Ursache für den Schmerz feststellen. „Die meisten Bilder verbessern oft also weder Diagnose noch Behandlung von Rückenschmerzen", heißt es in der Studie. Die Studien-Ergebnisse deuten darauf hin, dass bei Patienten mit Rückenschmerzen zu viel bildgebende Diagnostik durchgeführt wird, insbesondere bei fehlenden Hinweisen auf eine spezifische Ursache. Anders gesagt: Spezifische Ursachen, also Defekte, Brüche, Abnutzungen der Wirbel an der Wirbelsäule lassen sich durch Röntgen oder MRT feststellen, sind eher selten die Ursache für Rückenschmerz. Die allseits so bekannten Bandscheibenvorfälle sind im Übrigen nur in drei bis fünf Prozent der Fälle an unspezifischen Rückenschmerzen beteiligt.

Fazit: Wie bereits erwähnt, haben über 80 Prozent der Rückenschmerzen keine spezifischen Ursachen. Die Betroffenen können sich an Physiotherapeuten oder Osteopathen ihres Vertrauens wenden. Und eins sollte ganz oben auf ihrer Liste stehen: Bewegung und gezieltes Rückentraining unter Anleitung beugt Syndromen und Entstehung von Rückenleiden vor.

 

Die hier vorgestellten Diagnose- und Behandlungsmethoden sind Verfahren der naturheilkundlichen Erfahrungsmedizin, die nicht zu den allgemein anerkannten Methoden im Sinne einer Anerkennung durch die Schulmedizin gehören. Alle getroffenen Aussagen über Eigenschaften und Wirkungen sowie Indikationen der vorgestellten Verfahren beruhen auschließlich auf Erkenntnissen und Erfahrungswerten, die von der herrschenden Schulmedizin nicht geteilt werden.